Professor Dr. Markus Krajewski


Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Völkerrecht seit 2010.

Beruflicher Werdegang

Prof. Dr. Markus Krajewski studierte von 1991 bis 1997 Rechts-, Wirtschafts- und Politikwissenschaften an der Universität Hamburg und internationale Beziehungen an der Florida State University in Tallahassee, USA. Nach dem ersten Staatsexamen war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationale Angelegenheiten der Universität Hamburg beschäftigt und absolvierte das Referendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht. Von 2001 bis 2003 war er DAAD Lektor für Deutsches Recht am King's College London. Zwischen 2003 und 2008 hatte er die Juniorprofessur für Öffentliches und Europäisches Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsvölkerrecht an der Universität Potsdam inne und von 2008 bis 2010 war er Gastprofessor am Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel“ der Universität Bremen. Seit dem Wintersemester 2010/2011 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Die Forschungsschwerpunkte von Professor Krajewski liegen im Wirtschaftsvölkerrecht, insbesondere dem WTO-Recht und dem internationalen Investitionsschutzrecht, dem Recht der internationalen Friedenssicherung, dem Recht der europäischen Außenbeziehungen und dem europäischen Recht öffentlicher Dienstleistungen (Dienstleistungen von allgemeinem Interesse). Er ist Autor mehrerer Bücher (u.a. Wirtschaftsvölkerrecht, 2. Aufl., 2009) und zahlreicher Aufsätze in inländischen und internationalen Fachzeitschriften. Seit 2007 ist er Mitglied der internationalen Fakultät des World Trade Institute in Bern. Professor Krajewski berät internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen zu Fragen des europäischen und internationalen Wirtschaftsrechts. Im akademischen Jahr 2009/2010 war er Leiter eines Projekts zur Entwicklung der WTO-rechtlichen Lehr- und Forschungskapazitäten der juristischen Fakultäten in Äthiopien an der Addis Ababa University.